Transmänner können sich nicht mit ihrem angeborenen biologisch weiblichen Geschlecht
und den daraus resultierenden Geschlechtsrollen identifizieren
(Geschlechtsinkongruenz). Sie wissen sich als dem männlichen Geschlecht zugehörig,
empfinden sich meist als „im falschen Körper“ lebend und streben eine Angleichung
an ihr wahres, wirkliches Geschlecht an (früher als „Geschlechtsumwandlung“
bezeichnet).
Betroffene Menschen fühlen sich zerrissen, gespalten, ambivalent und stehen unter
großem Leidensdruck, der oft zu wesentlichen Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit
und ihres gesamten Lebens führt.
Dieses krankheitswertige Störungsbild, das unabhängig von geschlechtlichen
Orientierungen und Präferenzen vorkommt, wird „Geschlechtsdysphorie“ genannt.

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