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Drei Zitate von Dr. Christiane Spehr
(aus "Probleme der Transsexualität und ihre medizinische Bewältigung"):

"Das Empfinden, dem anderen Geschlecht anzugehören, setzt meist schon in früher
Kindheit ein, bleibt dauerhaft für das ganze Leben bestehen und ist selten durch eine
Therapie umkehrbar. Dieses Empfinden äussert sich vor allem und wesentlich in der
Ablehnung des eigenen Körpers, insbesondere der Geschlechtsmerkmale.
Die Ablehnung betrifft jedoch nicht nur den Körper als solchen, sondern die gesamte
personale und soziale Existenz: also das äußere Erscheinungsbild, die soziale Rolle
und die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Erwartungen, die vorgegebene
Partnerorientierung, den Vornamen ebenso wie die juristische Geschlechts-
zugehörigkeit. Es gibt kaum einen Lebensbereich, der von der Transsexualität
ausgenommen wäre, wie unser menschliches Leben ja überhaupt in allen seinen
Bezügen immer auch durch das spezifische Geschlecht geprägt und mitbestimmt ist".

 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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