Transsexualität ist keine absurde Laune, kein auf einer freiwilligen Entscheidung
beruhender „Lebensstil“, keine im Zuge der Auflösung althergebrachter
Moralvorstellungen und gesellschaftlicher Konventionen entstandene
Modeerscheinung, sondern eine unfreiwillige Identitätsstörung von zweifelsfreiem
Krankheitswert. Dies hat das Bundessozialgericht 1987 eindeutig anerkannt. Diese
Krankheit kann jeden –auch noch in fortgeschrittenem Alter– betreffen und erfordert
eine sachgerechte Behandlung durch alle Beteiligten".

"...geht es Transsexuellen tatsächlich um nicht mehr und nicht weniger, vor allem
aber nichts anderes als ein ganz normales Leben als Angehörige des Geschlechts zu
führen, dem sie sich zugehörig fühlen. Sie wollen keine Exoten, Zwitter oder ein
„drittes“ Geschlecht sein, sondern ganz normale Frauen und Männer".